Im Rahmen seines letzjährigen Trips nach Islay hatte Sönke wieder einige nette und Rare Abfüllungen vom Festival für den SCB gebunkert und untermalte dieses Tasting standardgemäß mit einigen Fotos und Filmchen von dort.

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 Sönke bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen
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Der Geburtstag des schottischen Nationaldichters Robert Burns verleitet den geneigten Schottlandfan jedes Jahr wieder auf’s Neue, sich den Bauch mit Haggis und Whisky vollzuschlagen und der SCB bietet die Ideale Plattform dafür. Nicht nur bei der Wahl des neuen Veranstaltungsortes, der Bar Paris, bewiesen unsere Vorständler einmal wieder ein glückliches Händchen, sondern auch bei der Verpflichtung des schottischen Sängers Ian Bruce, der an diesem Abend zusammen mit Victor Besch, dem Pipe Major von Crest of Gordon auftrat. Aber der Reihe nach : nach den üblichen einleitenden Worten von Sönke und Sven und dem Ode to the Haggis wurde das Essen freigegeben. Nachdem sich alle eine gute Grundlage geschaffen hatten, konnte der unterhaltsame Teil des Abends beginnen, für den (natürlich) Crest of Gordon, Sebastian Kautz und eben Ian Bruce mit Victor Besch sorgten. Insbesondere letztere sorgten mit ihren Interpretationen von Robert Burns Liedern für eine derart gute Stimmung, daß die wenigsten die Veranstaltung vorzeitig verließen. Unvergessen ist hierbei nicht nur Ian’s sagenhafte Stimme, die manchem eine Gänsehaut nach der anderen bescherte, sondern auch seine professionelle Art, während einer Darbietung einen ungebetenen Anruf auf seinem Handy abzuwürgen ! Das Programm war jedenfalls pickepackevoll und ehe man sich’s versah, neigte sich auch dieser Abend dem Ende entgegen, genauso wie die Inhalte der großzugig eingekauften Flaschen…

Die Vertical-Tastings gehören stets zu den beliebtesten und nicht selten platzt der Club bei diesen aus allen Nähten. So auch bei diesen Terminen, bei denen es neben allerhand wissenswerten um die nördlichste schottische Destille auch noch unter anderem die neueste Abfüllung des SSMC von Maggie zu verkosten gab, ein (Sherry) Hammer vor dem Herrn…

Auf seiner Schottlandreise hat Peter auch an den Scotch Club gedacht und einige Destillerie-Abfüllungen mitgebracht, die nur dort vor Ort erhältlich sind. Die Verkostung dieser Whiskies untermalte Peter dann mit Bildern seiner Reise und kleinen aber netten Anekdoten zu den diversen Orten. | |

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 Ein bärtiger Irischer Gnom und Thomas (links im Bild)
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Der Blick über den Tellerrand zu den irischen Nachbarn gehört mittlerweile zu den liebgewonnenen Gepflogenheiten des SCB, insbesondere wenn es wie üblich lecker Stoff zum Essen und Trinken gibt. Da sich freundlicherweise in diesem Jahr der Nationalfeiertag der Iren auf einen Samstag gesellte, konnte umso unbeschwerter gefeiert werden.

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 Quizfrage : wieviele Clubmitglieder sind auf diesem Bild zu sehen ? ;-)
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Die Tatsache, daß diesem Event in diesem Rückblick verhältnismäßig viel Platz eingeräumt wird, beruht darauf, daß es für viele SCB-Mitglieder die erste Limburgmesse war und die Eindrücke den Einen oder Anderen doch ziemlich umhauten (gell, Rudolf ???). Wir fühlten uns auf jeden Fall wie ein Achtjähriger im Süßigkeitenladen. Doch von Anfang an :
Dank Piwis Einsatz hatte der Scotch Club es geschafft einen Reisebus günstig zu chartern, so daß sechzehn Mitglieder des SCB sich bereits am frühen Samstagmorgen am Hauptbahnhof herumdrückten ehe es dann in Richtung Hessen losging. Nach knapp sechs Stunden Fahrt und einer kurzen Wartezeit vor der Halle dann am Stand von Art of Whisky, die sich direkt hinter dem Haupteingang aufgebaut hatten, endlich gegen 11:45h der erste Dram des Tages. Angekommen in der oberen Halle ersteinmal ein derber Schlag : vor lauter Menschenmassen, die anstanden, um sich für die stattfindenden Tastings anzumelden, konnte man kaum an die ersten Stände gelangen. Hier besteht doch deutlicher Verbesserungsbedarf. Erst einmal einige Meter weitergekämpft traf man dann auf bekannte Gesichter : Jacky, Stoby und Adam Dittrich am Stand von Dewars. Beste Gelegenheit mal den 21jährigen Aberfeldy zu probieren. Mittlerweile machten schon weitere Drams die Runde und nur wenige Schritte weiter der Stand des SSMC mit Maggie und auch Pinki aus Berlin mit seinem selbst gefinishten „Fishky“ war nicht weit…den muss man erlebt haben ! Sönke am Duncan Taylor-Stand konnte dann mit einem ausgezeichneten Brora wieder einiges an Geschmacksknospen regenerieren. Inzwischen hatte man sich auch in dem Gewühl der Menschen besser zurechtgefunden, so daß dann auch in dem Wust der angebotenen Flaschen diverse Schätzchen ans Licht kamen, wie z.B diverse alte Bowmores oder Banffs (sind wir nicht alle ein bisschen…Banff ?). Nun hieß es erstmal verschnaufen, um ein wenig feste Nahrung zu sich nehmen, denn eines war sicher : bei dem eingeschlagenen Tempo würde man den Abend ansonsten nicht mehr erleben ! Nach einer akzeptablen Pizza dann wieder zurück an den Ort des Geschehens, um der Präsentation des ersten Kilchoman-Brandes beizuwohnen. Dieser darf bekanntermaßen nach nur einem Jahr Reifezeit noch nicht Whisky genannt werden. Die gereichten Proben ließen aber schon ahnen, was dort in den nächsten Jahren auf uns zukommt ! Wieder zurück in der Halle konnte man feststellen, daß sich die Menschenmassen etwas verlaufen hatten, so daß es endlich möglich war an die meisten Stände zu gelangen ohne Ellenbogen zu benutzen.
In der Folgezeit traf man sich immer häufiger mit seinen Drams vor der Stadthalle am Brunnen, um dort bei strahlendem Sonnenschein dem einen oder anderen 30 bis 40jährigen Tropfen die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Die Krönung war dann ein 52jähriger Mortlach (G & M), der den Schreiber dieser Zeilen glatt auf die Knie zwang…sch***** war der gut ! Danke nochmal an Lutz !
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 ...ganz bestimmt kein Gabiko...
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Nach einigen weiteren kläglichen Versuchen die Flascheninhalte der Anbieter drastisch zu reduzieren, war die Zeit schon gekommen, uns wieder gen Heimat zu bewegen, ebenfalls bedingt durch die Tatsache, daß die Türen der Messe gegen 19:00h schlossen. Und so machten wir uns selig wieder auf den Weg in heimische Gefilde, nicht ohne diverse angeregte Diskussionen über den „Whisky des Tages“ zu führen, wie z.B bereits erwähnte Bowmores, Banffs und Mortlachs. Aber auch die Abfüllungen eines 38jährigen Bunnahabhain von Duncan Taylor oder ein 20jähriger Millburn von Private Cellar werden noch geraume Zeit in den Köpfen und imaginären Geschmacksknospen herumspuken.
Limburg 2008 wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht ohne den SCB abgehen aber vorher haben wir ja noch unsere Haus- und Hofmesse im Herbst.

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 Adam Dittrich in seinem Element
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Nachdem wir im letzten Jahr mit Maggie vom SSMC zum ersten Mal in der Geschichte des Clubs so etwas eine eine prominente Persönlichkeit der Whisky-Szene in unseren heiligen Hallen begrüßen durften, gab sich in diesem Jahr Adam Dittrich, seines Zeichens Brand-Ambassador von Bacardi Deutschland die Ehre. Adam hatte seine Dewars-Range mitgebracht und anstatt stocksteif irgendwelche Verkaufsstrategien herunterzuleiern, begann er den Abend mit einem schottischen Traditional. Nur die wenigen Anwesenden, die wussten, daß Adam auch ausgebildeter Sänger ist, mussten danach ihre Unterkiefer NICHT wieder hochklappen. Während eines repräsentativen Querschnittes durch das Dewars-Programm (u.a. mit den Blends und Vatted-Malts von Dewars sowie Abfüllungen von Aberfeldy oder Craigellachie), konnte Adam auch noch klarstellen, daß die korrekte Aussprache der Destillennamen, und muten sie auch noch so kompliziert an, ganz einfach ist : nur die zweite Silbe betonen….wie zum Beispiel bei Banff… Nach ungefähr acht Drams und dem zwischenzeitlichen (und dringend notwendigen) Essen fassen, wurde der Abend beschlossen, wobei der deutliche Eindruck entstand, daß sich nicht nur die Mitglieder des SCB bestens unterhalten hatten. Viele der heute Abend Anwesenden sollten auch noch einige Wochen später wieder mit von der Partie sein, wenn Adam seine Produkte nochmal der Öffentlichkeit vorstellen wollte.

Krischan und Piwi hatten sich in diesem Rahmen vorgenommen das Leben und Werken von Sir Arthur Conan Doyle, eines zumindest gebürtigen Schotten, näher zu betrachten und so standen Geschichten des wohl berühmtesten Detektivs der Welt im Mittelpunkt. Achja, Whisky gab’s natürlich auch noch und so kam die versammelte Gemeinde unter anderem nochmal in den Genuss der allerletzten Pullen von Maggies 94er Mortlach, Caramba… | |
1. Imperial, 46%, 12j, Whisky Galore, 2,71
2. Dewars Blended Malt, 40%, 15j, OA, 2,90
3. Glenlivet, 18j, 43%, OA, 2,43
4. Mortlach, 56,9%, 14j, SSMC, 1,86
5. Clynelish (Northern Star), 55,1%, 16j, AOW, 1,71

Unter dem Motto „Himmelfahrtskommando 2007“ trafen sich einige Mitglieder zum fröhlichen Beisammensein. Für Genußmittel in flüssiger wie fester Form war gesorgt und auch das Wetter spielte mit, so daß auch die Bewegung nicht zu kurz kam, allerdings nicht ohne einen ausgiebigen Zwischenstopp im Pub zu machen.

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 Mal was anderes : karibischer Rum
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Zwar hätten wir an diesem Tag gerne die Meisterschaft unserer Grün-Weißen gefeiert aber der schon lang angekündigte Blick über den Tellerrand entschädigte zumindest etwas…Didi und Thomas Markus hatten sich vorgenommen den karibischen Rum etwas näherzubringen, was ihnen ausgezeichnet gelang. Zu erwähnen wäre auch noch, daß Corrie und Didi sich wieder mächtig ins Zeug gelegt hatten, um der gierigen Meute neben den Rohrzuckerdestillaten auch noch zwischendurch eine leckeres karibisches Dreigangmenu zu kredenzen. Auch wenn der Rum dem Single Malt nicht wirklich das Wasser reichen kann, aber eine gute Alternative ist er allemal !

Das mittlerweile obligatorische Sommerwhisky-Tasting wurde in diesem Jahr etwas erweitert, indem Klaus Rosenthal nicht nur etwas über das Thema Blues-Musik erzählte, sondern diese auch noch Live und in Farbe dargeboten wurde von unserem Mitglied Christoph Jürgens und Jürgen Surrey (wem für diese Connection nicht gleich der passende Name einfällt, muß blind sein !), dem Chef von JJ and the Shuffle Kings. Dieses Tasting war bereits im Vorfeld enorm gefragt, so daß auch noch ein dritter Termin abgehalten werden musste.

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 Wir lernen Buchstabieren...
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Da dieser Termin ursprünglich für das Dewars-Tasting reserviert war, welches mittlerweile verschoben werden musste, sprang Stoby kurzer Hand in die Bresche und veranstaltete das erste von Tastings, bei dem in loser Folge sämtliche verfügbaren (und bezahlbaren) Whiskies dem Alphabet nach durchprobiert werden. Bei „A“ gab’s dann also Abfüllungen von Aberfeldy, Ardmore, Aberlour, Aultmore und Ardbeg. Wenn jedes Jahr eines dieser Tastings stattfindet, sind wir in schätzungsweise 19 Jahren mit den Destillen durch… Laut Ankündigung zumindest eines unserer Vorständler, wird der Besuch sämtlicher dieser Tastings mit der Ehrenmitgliedschaft im SCB belohnt…also haltet Euch ran…der Weg ist das Ziel !

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