

Zum (etwas verspäteten) Saisonabschluss gab es endlich Adam Dittrich zum zweiten. Aufgrund der Anzahl an gemeldeten Teilnehmern musste der Club auf eine andere Lokalität ausweichen und so kamen wir im Gertrudenhof unter, einem äußerst gemütlichen Veranstaltungsort auf den Höfen. Adam hatte nicht nur seine Dewars-Range mitgebracht, sondern auch Bobby Brady, der mit seiner Musik für optimale Stimmung sorgte und zu guter Letzt auch noch Adam zum singen brachte. Übrigens ist Bobby nicht nur ein begnadeter Entertainer, sondern wie sich nach dem Tasting noch zeigen sollte auch noch ein ziemlich guter Darter mit einem enormen Stehvermögen...
Die in den letzten zwei Jahren stattgefundenen Sommerfeste bei Christian Drittler standen wettertechnisch unter einem eher ungünstigen Stern, zumindest war der Begriff „Sommer“ im Zusammenhang mit diesen Events jeweils fehl am Platze. Daß sich dies in diesem Jahr mit dem Wechsel der Örtlichkeit ändern sollte, lag sicherlich nicht an Christian. Jedenfalls hatte Hans-Jürgen zu sich eingeladen und obwohl es noch zwei Tage vorher aus Kübeln schüttete, hatte Petrus an diesem Tag erbarmen. So jedenfalls ließen die Clubmitglieder es sich bei Grillfleisch, Bier und mehr oder weniger lang gelagerten Sprituosen gut gehen.
Hier noch große Worte zu verlieren wäre wie Whisky nach Schottland zu tragen. Wie schon im letzten Jahr war diese Veranstaltung sehr gut organisiert. Die anwesenden Mitglieder und Angehörigen des SCB hatten erneut einen Riesenspaß, auch wenn die sportlichen Disziplinen uns insbesondere körperlich doch einiges abverlangten. Nachdem wir bereits in letzten Jahr mit unserer eigenen medizinischen Abteilung angereist waren, konnten wir diesmal auch noch mit einer clubeigenen Physiotherapie aufwarten. In diesem Zusammenhang nochmal ein großes Dankeschön an Uwes Frau Manuela, die an diesem Nachmittag einiges damit zu tun hatte den wackeren Recken und Reckinnen die Knochen und Muskeln wieder geradezubiegen.
Nachhilfe in schottischer Geschichte zum Zweiten : nachdem uns Ingo Tschinke im letzten Jahr die Royal Stewarts näherbrachte, so war diesmal das Leben und der Werdegang Maria Stuarts im Mittelpunkt. Mal sehen, was es im nächsten Jahr zu berichten gibt.
Mittlerweile auch schon fast obligatorisch : unser gemeinsames Frühstück anläßlich des Bremen-Marathons, an dem auch Clubmitglieder teilnehmen. In diesem Jahre war zwar unser weltbester Holgi der einzige, der das SCB-Banner hochhielt, aber das sollte sich in den nächsten Jahren (hoffentlich) wieder ändern. Achja : Holgi brauchte ca. 4 Stunden und 10 minuten, um das Ziel zu erreichen . Laut eigener Aussage war mit „totem Schuhwerk“ aber auch nicht mehr zu holen.
In diesem Tasting hatte sich Klaus Rosenthal einmal solche Whiskies vorgenommen, die vor ihrer Abfüllung nochmal kurz nachgelagert (enhanced) oder anderweitig auf etwas unübliche Weise um Geschmacksnuancen erweitert wurden. Daß diese Art der „Veredelung“ nicht nur Anhänger hat und stets zu interessanten Diskussionen führen kann, hat sich im Rahmen dieser Tastings ebenfalls gezeigt.
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Eigenlob stinkt…aber in diesem Fall darf man sich auch ruhig mal auf die Schulter klopfen. Es dürfte nur wenige Freunde des Single-Malts geben, die an einem Port Ellen Tasting teilnehmen konnten. Unsere Vorständler konnten einige Flaschen dieser Kultdestille erwerben um somit dieses außergewöhnliche Tasting aus dem Boden zu stampfen. Aber schließlich feiert der Club in diesem Jahre auch sein fünfjähriges Bestehen…und da darf man sich auch mal eine PE-Flatrate gönnen ;-)
Der geneigte Whiskyliebhaber scheint eine Vorliebe für Geschichten zu haben. Aus diesem Grunde gab es die Neuauflage des bereits vor zwei Jahren beliebten Tastings, in dem Claudia und Sven an gleich drei Abenden Gruselgeschichten aus Schottland erzählten.
Kein Halbjahr ohne Vertical-Tasting. Diesmal war mit Linkwood eine unter Fachunkundigen eher weniger bekannte Destille vertreten. Die besser informierten dagegen wissen die Abfüllungen aus der Speyside sehr zu schätzen und Sönke sorgte mit seinem Vortrag für die nötigen Hintergrundinfos, die er auch noch mit netten Fotos und kurzen Filmen von der Destille selbst spicken konnte, da er erst kurz vorher dort war.
Scotch Club Bremen